Veröffentlicht am

Eine Qualle für das Kätzchen

katzenqualle

Seit einiger Zeit haben wir wieder eine kleine Katze im Haus. So ganz ohne Haustier war es uns doch etwas still. Und so hat der Schneck auch jemanden zum Knuddeln, Spielen und Erziehen – denn Erziehung braucht die kleine Lulu noch.
Für ihren noch sehr ausgeprägten Spieltrieb hab ich bereits eine Maus genäht und dafür eine Anleitung für ein Nadelkissen genommen. Wie sich nun zeigt, hat Lulu neben ihrer Vorliebe für Mäuse und Schuhe auch großes Interesse an Schnüren, Fäden und Bändern aller Art.
Also bekommt unsere Katze nun eine Rasselqualle zum Spielen.
Dazu hab ich Schablonen für die Seitenteile und den Boden aufgemalt.

Für eine Qualle benötigen wir:

  • verschiedene Stoff- und Filzreste (Kordel, Schleifenband, …)
  • gelbes Plaste-Ei aus einem Überraschungsei
  • Reis
  • Füllwatte
  • Nähmaschine / Nadel und Faden
  • Schere
  • eventuell Knisterfolie (Bratschlauch)
  • eventuell ein Stück Kordel

Aus verschiedenen Stoffresten habe ich vier Seitenteile und den Boden zugeschnitten. Für die Augen und die Tentakel habe ich passende Filz- und Stoffreste rausgesucht.

katzenqualle1

Als Erstes habe ich die Tentakel vorbereitet, die Knisterfolie bekommen. Also den Stoff rechts auf rechts legen, Knisterfolie oben drauf, an zwei Seiten zunähen und wenden. So habe ich drei Tentakel gemacht.

katzenqualle2

Als Nächstes habe ich die Augen auf eines der Seitenteile genäht und Pupillen gemacht. Nun werden die Seitenteile zusammengenäht. Dafür die ersten beiden Teile rechts auf rechts legen und an einer langen Seiten zusammennähen. Die Naht habe ich nicht ganz durchgenäht, sondern oben ein kleines Stück freigelassen, so kann man später die Spitze besser formen.

katzenqualle3

So werden alle vier Seitenteile aneinandergenäht. Bevor die letzte Naht gemacht wird, habe ich oben die Kordel angenäht. Beim Zusammennähen des ersten und letzten Seitenteils habe ich eine Wendeöffnung gelassen – so groß, dass später noch das Überraschungsei durchpasst.

katzenqualle4

Um gleich alle Tentakel am richtigen Platz zu behalten, habe ich sie vorher alle mit ein paar Stichen festgenäht. Nun kommt auch schon der Boden an die Qualle. Dafür Qualle und Boden rechts auf rechts aneinander klemmen (Tentakel nach innen) und einmal langsam rundherum nähen.
Jetzt kann die Qualle auch schon gewendet und mit einem Teil der Füllwatte ausgestopft werden. In das gelbe Plaste-Ei kommt nun etwas Reis, bis es die gewünschte Rasselintensität hat. Die Qualle mit dem Ei und der restlichen Watte befüllen und die Wendeöffnung schließen.

katzenqualle5

Und schon kann Lulu sich an der Qualle austoben.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*