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Rabimmel, Rabammel, Rabumm

gespenst

Zum Herbst gehört natürlich der Laternenumzug. Bei uns in den Dörfern gibt es jetzt an fast jedem Wochenende einen. Da sind wir natürlich auch dabei. Nach den gekauften Laternen der vergangenen Jahre sollte es nun mal eine selbstgebastelte sein – ich hoffe mein Schneck kann sich noch von seiner Sandmännchenlaterne aus dem letzten Jahr trennen. Sonst muss der Papa eben auch eine tragen.
Ich hab etwas hin- und herüberlegt, weil ich keinen Igel und keine Eule wollte. Eher etwas, dass in die Dunkelheit des Laternenumzuges gehört. Ein Gespenst.
Das Gute ist, man kann mit der Form überhaupt nichts verkehrt machen. Da wird kein Bein zu kurz und kein Ohr zu schief. Ein Gespenst ist einfach zu zeichnen.

Für eine Laterne brauchen wir:
– 3 A4-Bögen Tonkarton in der gewünschten Gespensterfarbe
– einen Bogen Transparentpapier für die Augen und den Mund
– einen dünnen Draht (da reichen ca. 20 cm)
– Klebestift
– Bleistift
– Schere (eventuell auch Cutter)
– und natürlich ein Laternenstab

gespenst1

Los geht es damit den Gespensterumriss auf den Tonkarton zu zeichnen. Auch die Augen und der Mund werden aufgezeichnet – nicht zu klein, hier leuchtet es später. Augen, Mund und eventuell Sterne, Löcher und andere Verzierungen werden ausgeschnitten. Dieses Gespenst wird als Schablone für das zweite Laternenteil benutzt. Auch hier die Augen, den Mund und die Verzierungen ausschneiden.

gespenst2

Jetzt kann das Transparentpapier entsprechend der Löcher zugeschnitten und aufgeklebt werden. Dabei beachten, dass die zwei Teile zum Bekleben spiegelverkehrt gelegt werden.
Nun sieht es doch schon ganz gut aus.

gespenst3

Als nächstes werden vom dritten Tonpapierbogen zwei Streifen für die „Seitenwände“ zugeschnitten. Die Streifen sollten ungefähr 10 cm breit sein. An beiden langen Seiten des Streifens einen etwa 1 cm breiten Klebefalz markieren und umknicken. Die 4 Klebefalze nun in kurzen Abständen einschneiden. An jeweils einem Ende hab ich mit dem Locher ein Loch für den Draht gemacht.
Nun zeichnen wir auf unsere Gespensterinnenseiten eine Linie, an der die Seitenteile befestigt werden sollen. Das sollte auf beiden Gespenstern ungefähr gleich sein, es kommt aber nicht auf ein paar Millimeter an.

gespenst4

Jetzt sind wir schon fast fertig, dafür wird’s nun aber schmierig und etwas fummelig. Ein Gespenst entlang der Klebelinie mit Klebestift einschmieren und eine Seitenwand befestigen (Loch nach oben!). Der Papierstreifen lässt sich wegen der Einschnitte nun gut in Form biegen. Den anderen Streifen ebenfalls so befestigen. Mit etwas Gefummel kommt nun auch das zweite Gespensterteil an seinen Platz. Hier sieht es schön aus, wenn die Teile (mehr oder weniger) genau übereinander passen. Zum Schluss noch den Draht durch die Löcher fädeln, eine Öse formen und befestigen. Ich habe die Löcher noch mit Klebestreifen verstärkt, damit es nicht einreißt.

gespenst5Und jetzt raus ins Dunkel und Probeleuchten!

Die Laterne vom Schneck sieht natürlich viel schöner aus. Kinder können Gespenster eben einfach besser malen …

 

Ein Gedanke zu „Rabimmel, Rabammel, Rabumm“

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